Imkerverein Extertal
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                                   Donnerstag, 20.09.2018           16:56:50  

 

       

Bienenweide anlegen

 

 

„Wenn die Bienen verschwinden
hat der Mensch nur noch
vier Jahre zu leben“

Albert Einstein

 

Und wenn es danach geht, dann steht es um uns Menschen nicht besonders gut. Denn die
Bienen finden heutzutage immer weniger natürliche Nahrungsquellen. Blumenreiche Wiesen-
flächen werden zugebaut, in der Landwirtschaft herrschen oftmals Monokulturen vor. Acker-
randsteifen und Wallhecken werden auch immer weniger, das Straßenbegleitgrün wird immer
Unzeiten gemäht, so dass Insekten kaum noch Nahrung finden.

Doch wir Menschen können den Insekten auch helfen und durch das Anlegen von Bienen-
weiden ein wahres "Pflanzenbuffet" bieten. Der Handel bietet z. Zt. viele Samentütchen an,
wir sollten aber darauf achten das diese Mischungen mehrjährig und auf die jeweilige Region
und Boden abgestimmt sind. Nur so kann ein gelingen auch gewährleistet werden. Diese
Bienenweiden produzieren besonders viel Nektar und Pollen, womit sie ein reichhaltiges Büffet
für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. darstellen.

Material

  • Spaten und Harke zum Boden umgraben und lockern
  • Bienenweidensamen
  • Walze
  • Geduld

Zeit

Die Samen sollten zwischen April und Anfang Juli gepflanzt werden.

Aktion

  • umgraben und lockern des Bodens
  • aussäen der Samenmischung
  • anwalzen

Danach heißt es dann nur noch: Warten und sich freuen, sobald Bienen, Hummeln,
Schmetterlinge und Co. sich an den Pflanzen satt futtern.

 

 

 
 

ACHTUNG!

 Saatgut darf nicht auf wilder,
freier Fläche ausgesät werden.

 

Das verbietet das Naturschutzgesetz. Darin steht, dass die regionale Flora und Fauna nicht
verändert werden darf. Es darf ausschließlich Pflanz- und Saatgut verwendet werden, das
von Mutterpflanzen aus dem gleichen regionalen Herkunftsgebiet stammt. Die Samen in der
Saatgutmischung stammen zum Teil aus anderen Ländern und entsprechen diesen An-
forderungen daher nicht.